
Die besten Triathlon-Neoprenanzüge 2026: Auftrieb, Beweglichkeit und echte Preise
Acht Neoprenanzüge für jedes Schwimmprofil – mit geprüften EU-Preisen, Materialstärken, unabhängigen Tests und aktuellen Wettkampfregeln.
Von Ramon Curto · Aktualisiert am 4. August 2026
Der Unterschied zwischen einem Anzug um 300 € und einem Modell jenseits von 800 € besteht nicht einfach aus mehr Neopren. Einsteigermodelle verwenden meist festeres Material, weniger Panelübergänge und dickere Schulterzonen. In der Oberklasse bezahlt man weicheres, stärker dehnbares Neopren, dünnere Arme, gezielt verteilten Auftrieb, hydrodynamische Beschichtungen und schneller lösende Bündchen. Das kann die Schultern entlasten und die Wasserlage verbessern – aber nur, wenn der Schnitt zum Körper passt. Ein teurer Anzug, der am Hals Wasser einspült oder im unteren Rücken Falten bildet, ist langsamer und kälter als ein gut sitzendes günstiges Modell.
Für die meisten Triathletinnen und Triathleten lässt sich die Auswahl auf drei Modelle reduzieren. Der Zone3 Aspire bietet die ausgewogenste Mischung aus Komfort, Beweglichkeit und hilfreichem Auftrieb. Der Sailfish Ignite 2 ist mit 295 € und einem transparenten Aufbau von 1,5:3:3 mm der Preis-Leistungs-Tipp. Wer mit absinkenden Beinen kämpft, sollte beim Orca Athlex Float V2 beginnen: Seine 4,5-mm-Beinpanels beheben die tatsächliche Schwäche, statt Geld für maximale Schulterfreiheit zu verlangen, die womöglich gar nicht genutzt wird.
| Kategorie | Modell | Stärke (Schulter:Rumpf:Bein) | Preis | Geeignet für |
|---|---|---|---|---|
| Bester insgesamt | Zone3 Aspire (Überarbeitung 2025) | nicht vollständig veröffentlicht; Herrenbeine bis 5 mm | 689 € | Fortgeschrittene sowie Mittel- und Langdistanz |
| Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis | Sailfish Ignite 2 | 1,5:3:3 mm | 295 € | Erstes Upgrade und häufiges Freiwassertraining |
| Beste Oberklasse ohne Budgetgrenze | Orca Apex 30 | 0,88:nicht veröffentlicht:nicht veröffentlicht | 1.199 € | Erfahrene Wettkämpfer auf der Suche nach kleinen Vorteilen |
| Bester für Einsteiger | 2XU Propel P:1 | 2:5:5/4 mm | 399,99 € | Aufstrebende Schwimmer mit Wunsch nach vielseitiger Unterstützung |
| Beste Schulterbeweglichkeit | Orca Athlex Flex V2 | niedrig:niedrig:mittel; genaue Karte nicht veröffentlicht | 369 € | Starke Schwimmer mit natürlich hoher Hüft- und Beinlage |
| Bester Auftrieb | Orca Athlex Float V2 | nicht veröffentlicht:nicht veröffentlicht:4,5 mm | 299 € | Schwächere Schwimmer und Athleten mit sinkenden Beinen |
| Bester für kaltes Wasser | Zone3 Thermal Aspire | 1,5:3–4:3–4 mm | 599 € | Kälteempfindliche Athleten und Rennen früh in der Saison |
| Bester Damenschnitt | Zoot WikiWiki Aurora Float Damen | 1,5:5:4,5/3 mm | 649,95 € | Frauen, die Auftrieb, Beweglichkeit und angepasste Panels suchen |
Die Auswahl wurde am 4. August 2026 abgeschlossen. Verglichen wurden aktuelle Herstellerangaben, in europäischen oder spanischen Shops sichtbare Europreise, die tatsächliche Kaufmöglichkeit in Europa sowie veröffentlichte unabhängige Tests von 220 Triathlon oder Triathlete. Die Marktprüfung umfasste Orca, Zone3, HUUB, Sailfish, Zoot, Roka, 2XU, Mako und Deboer. Ein bekannter Markenname reichte nicht aus: Jeder Sieger musste als exaktes aktuelles Modell erhältlich sein, einen überprüfbaren europäischen Preis besitzen und unabhängige Belege für die jeweilige Kategorie vorweisen.
Dies ist eine redaktionelle Kaufberatung auf Basis dokumentierter Quellen, keine Behauptung, SportPlan sei jeden Anzug selbst geschwommen. Veröffentlicht ein Hersteller nur einen Bereich oder die Stärke eines einzelnen strategischen Panels, steht in der Tabelle „nicht veröffentlicht“, statt aus Vorgängermodellen eine vollständige Karte zu erfinden. Die Preise wurden am Prüftag beobachtet und können sich je nach Größe, Farbe oder Aktion ändern. Herren- und Damenvarianten können zudem unterschiedliche Auftriebsprofile haben; maßgeblich sind die verlinkte Version und deren Größentabelle.
Der aktuelle Aspire ist ein Wettkampfanzug aus 25 Panels und weichem Yamamoto B-Prene. Dazu kommen eine SCS-Oberfläche, eine einteilige X-10-Schulterpartie, Sensorpanels an den Unterarmen und schnell lösende Bündchen. Zone3 veröffentlicht je nach Geschlecht verschiedene Auftriebsprofile: Die Herrenversion erreicht an Beinen und unterem Rumpf 5 mm, die Damenversion maximal 3 mm, um neutraler im Wasser zu liegen. Eine vollständige Schulter:Rumpf:Bein-Karte fehlt; Werte älterer Generationen dürfen deshalb nicht übernommen werden.
Er passt zu Athleten, die einen komfortablen Anzug für olympische Distanz, Mittel- und Langdistanz suchen, ohne sich für ein extremes Float- oder Flex-Konzept zu entscheiden. Der Test von 220 Triathlon aus dem Jahr 2026 vergab 98 %, lobte Komfort, Bewegungsfreiheit und schnelles Ausziehen, wies beim weichen Material aber auf eine möglicherweise kleinere Größe hin. Verzichten sollte, wer 689 € nicht sinnvoll ausgeben kann oder keine zwei benachbarten Größen probieren kann: Sobald ein zu weiter Hals oder Rumpf Wasser durchspült, verschwindet der Vorteil.
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Beim Ignite 2 ist das Preis-Leistungs-Verhältnis ungewöhnlich gut nachvollziehbar. Er kostet im europäischen Sailfish-Shop 295 € und weist 1,5 mm an Armen und Schultern sowie 3 mm an Brust, Hüfte, Oberschenkel und Unterschenkel aus. Verwendet werden beidseitig kaschiertes Longlife-Neopren, ein weiches Innenfutter, verklebte Blindstichnähte und reibungsärmere Achselpanels. Sichtbare Zonen und eine Schlaufe für eine Schwimmboje sind auch außerhalb des Wettkampfs sinnvoll.
Das ist die Wahl für alle, die einen zuverlässigen Vollanzug möchten, ohne sofort zu empfindlichem ultradünnem Material zu wechseln. Der Auftrieb ist moderat und gleichmäßig, statt die Beine aggressiv anzuheben; damit eignet er sich für aufstrebende Schwimmer mit bereits ordentlicher Wasserlage. Triathlete hob die leichte, wenig einengende einteilige 1,5-mm-Schulterkonstruktion hervor. Nicht ideal ist er bei deutlich absinkenden Beinen oder wenn maximale Schulterfreiheit das Hauptziel ist; Athlex Float beziehungsweise Athlex Flex treffen diese Profile genauer.
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Der limitierte Apex 30 ist Orcas technisches Spitzenmodell für 1.199 €. Seine auffälligste Konstruktion nutzt 0,88 mm starkes Material an Armen, Schultern und den Seiten des oberen Rumpfs. Hinzu kommen Yamamoto 44+, Exo-Lift-Einsätze an Beinen und Core, CLS+-Stabilisierung, ein kürzerer schmaler Reißverschluss und Nano-Ice-SCS-Behandlung. Für die übrigen Rumpf- und Beinpanels veröffentlicht Orca keine einfache Karte; ehrlich vergleichbar ist daher nur die bestätigte 0,88-mm-Zone oben.
Der Anzug richtet sich an technisch starke Wettkämpfer, die den gewünschten Nutzen genau benennen können: weniger Schulterwiderstand, stabile Körpermitte und präzise platzierter Auftrieb. Triathlete nahm genau den Apex 30 in den Test 2026 auf und bewertete Flexibilität und Auftrieb gut, doch 1.199 € verschärfen die Preisfrage erheblich. Für den ersten Triathlon, gelegentliche Freiwassereinsätze oder eine noch ungeklärte Größe ist er nicht gedacht. Ein gemieteter oder weniger spezialisierter Testanzug liefert dann mehr Erkenntnis als ein vierstelliger Kauf nach Datenblatt.
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Der Propel P:1 ist ein unterstützender Allrounder und kein abgespeckter Leihanzug. Sein veröffentlichtes Layout verwendet 2 mm an den Armen, 5 mm an Brust und Oberschenkeln, 4 mm an den Unterschenkeln und 3 mm am Rücken. Yamamoto-39-Cell-Neopren, SCS-Beschichtung, Rollbar-Stütze, ein schwimmendes Reißverschlusspanel und schnell lösende Knöchelbereiche sollen die Ausrichtung verbessern und zugleich die T1 vereinfachen. Im offiziellen deutschen Shop kostete er 399,99 €.
Er passt zu Neulingen, die weiter Rennen bestreiten möchten und vom ersten Tag an großzügigen Auftrieb an Rumpf und Beinen wünschen. Der Budget-Ratgeber von 220 Triathlon aus dem Jahr 2026 fand ihn bequem und an den Schultern flexibel, nannte aber größenbedingte Falten und Bedenken wegen empfindlich wirkenden Materials. Eine echte Anprobe ist deshalb Pflicht. Für ein einziges Rennen ist Mieten günstiger und lehrreicher. Wer von Natur aus hoch liegt und einen neutralen Beinschlag hat, kann mit einem neutraleren Profil besser fahren.
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Der Athlex Flex V2 ist bewusst neutral ausgelegt. Orca kombiniert flexibles Yamamoto 39 und Infinity Skin 2 an Schultern, Armen und Rücken mit festeren Yamamoto-38-Zonen und verzichtet an den Schultern auf Grafiken, um Steifigkeit zu reduzieren. Die Marke beschreibt geringe Stärke am Oberkörper und mittlere Stärke an den Beinen, veröffentlicht aber keine vollständige Millimeterkarte. SCS und Hydrolite unterstützen Gleiten und Ausziehen, ohne den Anzug zu einem Beinheber zu machen.
Für 369 € ist er für Schwimmer gedacht, die ohne Hilfe horizontal bleiben und Schulterermüdung früher spüren als den Widerstand absinkender Füße. Der unabhängige Test von 220 Triathlon gab 85 %, lobte Komfort, Freiheit und leichtes Ausziehen, empfand die Passform aber als etwas groß. Außerdem wurde klar vor dem neutralen Profil bei sinkenden Beinen gewarnt. Zeigt ein Poolvideo fallende Hüften oder Knöchel, kann mehr Flexibilität das eigentliche Problem erhalten, statt es zu beheben.
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Der Athlex Float V2 platziert seine klarste Zahl dort, wo seine Zielgruppe sie braucht: 4,5 mm Yamamoto 38 F an den Beinen. Flexibles Yamamoto 39 und Infinity Skin 2 an Schultern, Armen und Rücken erhalten die notwendige Beweglichkeit; SCS-Finish, abgedichteter Kragen und Hydrolite-Zonen decken die grundlegenden Wettkampffunktionen ab. Orca veröffentlicht die vollständigen Stärken an Schulter und Rumpf nicht. Der faire Vergleich nennt daher die bestätigte 4,5-mm-Beinzone und keine erfundene Relation.
Mit 299 € ist er die direkte Empfehlung für Schwimmer, deren Beine absinken, deren Beinschlag auf längeren Strecken zu viel Energie für die Haltung verbraucht oder die bei einem dichten Start mehr Sicherheit möchten. Der aktuelle Budgettest von 220 Triathlon vergab 92 % und lobte hilfreichen Auftrieb, geschmeidiges Material und außergewöhnlichen Gegenwert. Wer ohnehin hoch liegt und eine neutrale Linie bevorzugt, sollte ihn meiden: Zusätzlicher Auftrieb hinten kann Beinschlag und unteren Rücken verändern. Starke Schwimmer vergleichen besser zuerst den Athlex Flex V2.
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Der Thermal Aspire ergänzt einen bewährten Triathlonschnitt um Heat-Tech-Fleecefutter an wichtigen Muskelgruppen. Zone3 nennt 1,5 mm an Armen und Flex-Fit-Schultern sowie eine Kombination aus 3 und 4 mm an Brust, Körper und Beinen. Das wärmere Futter, Yamamoto 39 SCS, gut sichtbare orange Details und schnell lösende Bündchen machen ihn wettkampftauglicher als einen dicken Surfanzug. Der überprüfte europäische Preis lag bei 599 €.
Er ist sinnvoll, wenn Kälte und nicht die Wasserlage die Freiwassereinheit beendet oder ein frühes Rennen nahe an der Neoprenpflicht liegt. Der Thermovergleich von 220 Triathlon aus dem Jahr 2026 nennt ein 3:4-Auftriebsprofil und bestätigt das flexible Wärmekonzept; ein früherer Einzeltest stellte spürbare Wärme, aber weniger Isolation an den Schultern als am Rumpf fest. Für warme Mittelmeerrennen im Spätsommer ist er ungeeignet, wenn Überhitzung und ein mögliches Verbot wichtiger sind. Kein Anzug macht unbeaufsichtigtes Schwimmen in sehr kaltem Wasser automatisch sicher.
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Der WikiWiki Aurora Float 2026 arbeitet mit frauenspezifischen ergonomischen Panels und nicht nur mit einer anderen Farbe. Die europäische Karte ist detailliert: 1,5 mm an Schultern und Armen, 2 mm unter den Achseln, 5 mm Aerodome an der Brust, 3 mm am Rücken, 4 mm am Gesäß sowie 4,5 mm vorn und 3 mm hinten an den Beinen. Das Damenmodell kostet 649,95 € und wird in sechs Größen einschließlich Small Tall angeboten.
Es passt zu Frauen, die Hüften und Beine spürbar anheben möchten, ohne die Beweglichkeit des Oberkörpers aufzugeben – besonders wenn Unisex-Proportionen Lücken oder Wassereintritt verursachen. Triathlete bewertete Flexibilität und Auftrieb im Test 2026 hoch, die Testerin meldete jedoch Reibung am Hals und Fragen zu innen nicht getapten Nähten. Das sind Gründe, genau die richtige Größe zu testen und ein Anti-Scheuer-Mittel zu verwenden. Weniger passend ist er bei Wunsch nach neutralem Auftrieb, einer breiteren Größenauswahl oder maximaler Robustheit für häufiges, raues Training.
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Ein Schwimmer um 2:00 min/100 m gewinnt oft mehr durch eine höhere Hüfte als durch geringfügig weniger Schulterwiderstand. Sinken die Füße, sind 4,5–5 mm an Brust, Hüfte oder Beinen sinnvoll. Ein starker Schwimmer mit stabiler Linie kann 0,88–1,5 mm an den Schultern und einen neutralen Unterkörper bevorzugen. Der Mittelweg verbindet einen dünnen Oberkörper mit moderater Unterstützung. Gekauft wird für das im Wasser sichtbare Problem, nicht für den besten Marketingnamen.
Eine Angabe wie 1,5:3:4,5 mm verdichtet ein komplexes Panelmuster zu Schulter, Rumpf und Bein. Dünneres Material dehnt sich stärker, isoliert und trägt aber meist weniger. World Triathlon erlaubt an keiner Stelle mehr als 5 mm, auch nicht durch überlappende Teile. Vorder- und Rückseite sowie Herren- und Damenmodelle können abweichen. „Dünner Oberkörper, mittlere Beine“ ist qualitativ und rechtfertigt nicht, Zahlen eines Vorgängers auf eine aktuelle V2 zu übertragen.
Trocken muss der Anzug gleichmäßig eng sitzen, ohne Falten an Lenden, Achseln oder Schritt. Zuerst wird das Material an den Beinen vollständig hochgezogen, dann die Hüfte gesetzt und zuletzt die Ärmel. Tiefes Einatmen und Armheben müssen ohne Schmerz möglich sein. Im Wasser ist ein kleiner erster Wassereintritt normal; dauerndes Spülen am Hals, Luftblasen am Rücken oder eine Tasche an der Taille zeigen eine schlechte Abdichtung. Schmerzen, taube Hände oder eingeschränkte Atmung bedeuten falsche Größe oder falschen Schnitt.
Langarm bietet gewöhnlich mehr Wärme, Auftrieb und hydrodynamische Abdeckung. Ärmellos gibt den Arm frei und lässt sich schneller ausziehen, isoliert aber weniger und kann an den Armausschnitten Wasser einlassen. Größenbuchstaben sind nicht übertragbar: Körpergröße, Gewicht und Brustumfang müssen mit jeder Markentabelle abgeglichen werden. Lange und Zwischengrößen lösen die Rumpflänge oft besser als eine ganze Größe mehr. Nach Möglichkeit zwei Größen im Wasser testen, mehrere Wochen vor dem Rennen.
Kompatibles Gleitmittel gehört an Hals, Hand- und Fußgelenke; Vaseline nur mit ausdrücklicher Herstellerfreigabe. Beim Anziehen Fingerspitzen statt Nägel benutzen und Klettflächen abdecken. Nach Salz oder Chlor beide Seiten mit Süßwasser spülen und im Schatten trocknen. Locker, an der Taille gefaltet oder über einer breiten Stange lagern und die Falte wechseln. Nie im Rucksack zusammendrücken, im heißen Auto lassen oder monatelang an dünnen Schultern aufhängen.
Mieten ist sinnvoll, wenn das erste Rennen das einzige bleiben könnte, der Einsatz von der Temperatur abhängt oder die Größe unklar ist. Eine spezialisierte Leihe zeigt auch, ob mehr Auftrieb oder natürliche Bewegung besser passt. Kaufen lohnt sich bei mehreren Rennen und Freiwassereinheiten, denn die Gewöhnung verbessert Start und T1. Mindestens zweimal vorher schwimmen, Orientierung üben und den Anzug leicht ermüdet ausziehen. Der günstigste sinnvolle Kauf ist der nachweislich passende.
Die Wettkampfregeln 2026 von World Triathlon verwenden die offiziell vor dem Start gemessene Wassertemperatur. Bis zur Altersklasse 55–59 hängt die obere Grenze von der Schwimmdistanz ab; ab 60–64 gilt für jede Distanz die großzügigere Obergrenze. In allen diesen Altersklassen ist ein Neoprenanzug bei 15,9 °C oder weniger Pflicht.
| Altersklasse und Schwimmdistanz | Pflicht | Optional | Verboten |
|---|---|---|---|
| Jünger–55–59, bis 1.500 m | 15,9 °C oder weniger | 16,0–21,9 °C | 22,0 °C oder mehr |
| Jünger–55–59, ab 1.501 m | 15,9 °C oder weniger | 16,0–24,5 °C | 24,6 °C oder mehr |
| 60–64 und älter, jede Distanz | 15,9 °C oder weniger | 16,0–24,5 °C | 24,6 °C oder mehr |
In einer typischen spanischen Saison sind Küstenrennen im Frühjahr oft kalt genug, dass Neopren wahrscheinlich ist; Mittelmeerrennen im Spätsommer können nahe an ein Verbot kommen. Entscheidend ist allein die Messung des Veranstalters am Renntag, nicht die Prognose. Bei Unsicherheit den Anzug mitbringen, sicher ohne ihn schwimmen können und das Briefing lesen.
Am Extrem liegt der Norseman-Fjord häufig bei etwa 13–16 °C: ein plausibler Einsatz für den Thermal Aspire mit vorsichtiger Akklimatisierung. Sieh dir die Triathlonveranstaltungen und den Triathlonkalender an, passe das Tempo mit dem CSS-Schwimmrechner an und vergleiche komplette Szenarien im Triathlonrechner. World Triathlon begrenzt die Stärke außerdem auf 5 mm; Zubehör und Änderungen unterliegen dem Regelwerk und den Offiziellen.
Er kann wärmen, wenn das Reglement es erlaubt, ist aber weder für dauerhaftes Kraulen noch für eine schnelle T1 konstruiert. Meist sind die Schultern fester, der Auftrieb anders verteilt und die Bündchen langsamer. Für den Einstieg ist ein gemieteter Triathlonanzug besser.
Nach der World-Triathlon-Tabelle 2026 ist es in den zusammengefassten Altersklassen bei 15,9 °C oder weniger Pflicht. Die Offiziellen messen und verkünden die Entscheidung. Verbände oder Rennen können zusätzliche Sicherheitsregeln vorsehen; maßgeblich ist der Athletenleitfaden.
Er soll überall körpernah sitzen, mit richtig gesetztem Schritt und Achseln, ohne Taschen und mit genug Raum für tiefes Einatmen. Im Wasser gibt er etwas nach. Ständiges Spülen am Kragen, eine Tasche im unteren Rücken, Schmerzen oder taube Hände zeigen eine falsche Größe oder Passform.
Langarm bringt meist mehr Wärme, Abdeckung und Geschwindigkeit. Ärmellos tauscht Isolation und Hydrodynamik gegen freie Arme und schnelles Ausziehen. Starke Schwimmer in mildem Wasser können ihn bevorzugen; Kälteempfindliche und Langdistanzathleten profitieren meist mehr vom Vollanzug.
Es gibt keine feste Zahl an Saisons. Häufigkeit, Fingernägel, Sonne, Chlor, Salz, Lagerung und Materialstärke zählen mehr als der Preis. Gut gespült und locker im Schatten gelagert kann ein robuster Anzug Jahre halten; ultradünne Panels verlangen mehr Sorgfalt.
Mieten ist sinnvoll, wenn weitere Rennen ungewiss sind oder Größe und Auftrieb erst getestet werden müssen. Kaufen lohnt sich bei regelmäßigem Freiwassertraining und mehreren Starts. In beiden Fällen vor dem Rennen darin schwimmen; die Startzone ist keine Umkleideprobe.
Eine universelle Karte gibt es nicht. Etwa 1–2 mm an den Schultern fördern Beweglichkeit, 3 mm am Rumpf balancieren Wärme und Halt, 4,5–5 mm an den Beinen helfen bei sinkenden Füßen. World Triathlon erlaubt maximal 5 mm. Passform und Wasserlage entscheiden.
Spezifikationen, Europreise und europäische Verfügbarkeit wurden am 4. August 2026 geprüft. Produktlinks führen zu europäischen oder spanischen Herstellerseiten, Testlinks zu unabhängigen redaktionellen Bewertungen.
- Offizielle Seite Zone3 Aspire.
- Offizielle Seite Sailfish Ignite 2.
- Offizielle Seite Orca Apex 30.
- Offizielle europäische Seite 2XU Propel P:1.
- Offizielle Seite Orca Athlex Flex V2.
- Offizielle Seite Orca Athlex Float V2.
- Offizielle Seite Zone3 Thermal Aspire.
- Europäische Seite Zoot WikiWiki Aurora Float Damen.
- Test des Zone3 Aspire bei 220 Triathlon, 2026.
- Triathlete-Vergleich mit Sailfish Ignite 2, 2025.
- Triathlete-Bestenliste mit Orca Apex 30, 2026.
- Günstige Anzüge bei 220 Triathlon mit 2XU Propel P:1, 2026.
- Test des Orca Athlex Flex V2 bei 220 Triathlon, 2025.
- Günstige Anzüge bei 220 Triathlon mit Orca Athlex Float V2, 2026.
- Thermovergleich bei 220 Triathlon, 2026.
- Triathlete-Bestenliste mit Zoot WikiWiki Aurora Float, 2026.
- World Triathlon Wettkampfregeln 2026.
- Offizieller HUUB-Katalog zur Marktprüfung.
- Offizieller ROKA-Katalog zur Marktprüfung.
- Mako-Nordic-Katalog zur europäischen Verfügbarkeit.
- Europäischer Deboer-Katalog zur Marktprüfung.
SportPlan prüft diesen Ratgeber jedes Jahr vor der europäischen Triathlonsaison und früher, wenn ein ausgewähltes Modell ersetzt wird, sich sein europäischer Preis wesentlich ändert oder World Triathlon die Temperaturregeln anpasst.
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